Unsere Forderungen

Kohleersatzbonus

Im Rahmen des deutschen Kohleausstiegs können bis zu 4 GW Kraftwerksleistung von Steinkohle auf klimaneutrale Holzpellets kostengünstig umgerüstet werden. Diese Umrüstung sollte durch den Kohleersatzbonus nach §7c KWKG angereizt werden, indem auch eine Umrüstung auf 100 Prozent grüne Brennstoffe wie Biomasse ohne vorherige Stilllegung der Anlage in den Anwendungsrahmen des Kohleersatzbonus fällt.

Förderprogramm KVBG

Das in §58 KVBG geplante Förderprogramm zur Umstellung bestehender Kohlekraftwerke auf hocheffizientes Gas- und Biomasseverstromung muss einen mehrjährigen Planungshorizont herstellen. Daher sollte das vorgeschlagene Volumen des Programms von 1 Mrd. Euro deutlich erhöht und jährlich bis zum Jahre 2030 fortgeschrieben werden.

Differenzverträge

In Anlehnung an existierende Mechanismen, die im Ausland bereits seit Jahren zur Förderung der Holzenergienutzug eingesetzt werden, bilden CfDs ein geeignetes Förderinstrument, welches in Abhängigkeit zum Co2-Preis dafür Sorge trägt, dass die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Holzenergiekraftwerks gewährleistet wird. Der Betreiber wird über die Dauer des Vertrags für die Differenz kompensiert, die der durchschnittliche Marktwert der Strom- und Wärmpreise unter der vereinbarten notwendigen Wirtschaftlichkeitsschwelle für die Anlage liegt. Im Gegenzug verpflichtet sich der Betreiber, Mehreinnahmen oberhalb der Wirtschaftlichkeitsschwelle an den Vertragspartner zurückzuzahlen. Eine solche flexible Struktur durch Differenzverträge minimiert die Förderzahlungen in Abhängigkeit von der Marktpreisentwicklung für Strom, der u.a. auch die CO2-Preisentwicklung abbildet.

7 Argumente für Holzenergie